Leben als Schaf
Schafe kümmert nichts.
Sie stehen auf der Wiese, nur der Unterkiefer bewegt sich in ruhigem Rhythmus seitwärts kauend, und blicken irgendwo ins Grün.
Manchmal drehen die seitwärts herausragenden Ohren etwas nach da, nach dort, wie halt grad so der Wind geht, der die Fetzchen Hühnergacker, Kirchturmgeläut und Kinderschrei vom Dorf herüberträgt.

Wären Sie auch gerne ein Schaf?
Sie stehen auf der Wiese, nur der Unterkiefer bewegt sich in ruhigem Rhythmus seitwärts kauend, und blicken irgendwo ins Grün.
Manchmal drehen die seitwärts herausragenden Ohren etwas nach da, nach dort, wie halt grad so der Wind geht, der die Fetzchen Hühnergacker, Kirchturmgeläut und Kinderschrei vom Dorf herüberträgt.

Wären Sie auch gerne ein Schaf?
schafbiss - 10. Mai, 14:09

Klar!
Ein Schaf scheint nicht die Anforderungen an uns urbane Erfolgsmenschen zu verkörpern, nix Killbill >Löwin und ihr Junges>ultimativ scharf – nein schaf, ganz ohne rrrrrrrr und genauso toll. Das Schaf ist, und es frisst und lebt, solang es lebt, weder hat es den längsten Schwanz noch ist es besonders schnell, alles mässig. Ein Gegenentwurf, der immer schon da war.
Dass ein Schaf nichts bekümmert, ist hoffentlich wahr. Gleichgültig ist das Schaf dabei bestimmt nicht, sondern wohl präsent! Das Schaf ist, wie es ist, ein Wurf!