Die Anarchie des Schafs (I)
Schafe sind grundsätzlich, von der Grundtiefe ihrer Existenz her anarchisch.
Ja?
Schafe wurden einmal von Gott, repräsentiert durch das Mutterschaf, in die Welt geworfen, soweit sie sich überhaupt noch daran zu erinnern vermögen. Da sind sie nun, und Gott, dann als dunkel schwarzes allverschlingendes Weibsschaf, das ahnen sie bereits, wird sie zu seiner/ihrer Zeit wieder von der Grasnarbe abräumen. Wegräumen, ab in den Orcus, den Schafhimmel, das Schaf-Nirvana.
Wie es dort aussieht, weiss nicht mal ein Schaf. Alles voll duftender Kräutlein? Kein Elektrozaun, kein kalter Regen und auch keine blöden Kläffhunde?
Was soll schaf sich da also ins Leben dreinreden lassen?

Natürlich empfiehlt sich eine gewisse Anpassung: Als Schaf ist man/frau nicht gern allein, drum geht schaf praktischerweise mit der Herde, da ist schaf gesellig und gepuffert gegen alle Ungemach. Je mehr in der Mitte der Herde, desto weniger fällt schaf auf, desto ruhiger das Leben.
Die Anarchie des Schafs besteht in seiner Trägheit.
Schafe lassen sich grundsätzlich zu nichts motivieren. Wozu auch? Sie haben ja alles. Was sie brauchen, und mehr wollen sie nicht, bei ihrer Wolle!
Zwar sind Schafe der Inbegriff der manövrierbaren Masse. Aber im Grunde ist ihre Kooperationsbereitschaft sehr begrenzt: Ihr Gehorsam ist nie vorauseilend. Sobald der äussere Antrieb wegfällt, kommt die Herde zur Ruhe und gibt sich dem Wiederkäuen hin.
Schafe kennen kein Commitment.
Dafür sind sie zu dumm.
Denkt man.
Lassen sie einen denken, lassen sie einen im Glauben.
Unter der Oberwolle des angepassten Mitläufers verbirgt sich das Schaf als grundanarchisches Vieh.
Was denken Sie?
Ja?
Schafe wurden einmal von Gott, repräsentiert durch das Mutterschaf, in die Welt geworfen, soweit sie sich überhaupt noch daran zu erinnern vermögen. Da sind sie nun, und Gott, dann als dunkel schwarzes allverschlingendes Weibsschaf, das ahnen sie bereits, wird sie zu seiner/ihrer Zeit wieder von der Grasnarbe abräumen. Wegräumen, ab in den Orcus, den Schafhimmel, das Schaf-Nirvana.
Wie es dort aussieht, weiss nicht mal ein Schaf. Alles voll duftender Kräutlein? Kein Elektrozaun, kein kalter Regen und auch keine blöden Kläffhunde?
Was soll schaf sich da also ins Leben dreinreden lassen?

Natürlich empfiehlt sich eine gewisse Anpassung: Als Schaf ist man/frau nicht gern allein, drum geht schaf praktischerweise mit der Herde, da ist schaf gesellig und gepuffert gegen alle Ungemach. Je mehr in der Mitte der Herde, desto weniger fällt schaf auf, desto ruhiger das Leben.
Die Anarchie des Schafs besteht in seiner Trägheit.
Schafe lassen sich grundsätzlich zu nichts motivieren. Wozu auch? Sie haben ja alles. Was sie brauchen, und mehr wollen sie nicht, bei ihrer Wolle!
Zwar sind Schafe der Inbegriff der manövrierbaren Masse. Aber im Grunde ist ihre Kooperationsbereitschaft sehr begrenzt: Ihr Gehorsam ist nie vorauseilend. Sobald der äussere Antrieb wegfällt, kommt die Herde zur Ruhe und gibt sich dem Wiederkäuen hin.
Schafe kennen kein Commitment.
Dafür sind sie zu dumm.
Denkt man.
Lassen sie einen denken, lassen sie einen im Glauben.
Unter der Oberwolle des angepassten Mitläufers verbirgt sich das Schaf als grundanarchisches Vieh.
Was denken Sie?
schafbiss - 12. Mai, 11:35
